Der AUX-Eingang

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Nike++

Oh ja. Nike+ machte bereits in der Vergangenheit vieles richtig. Was nicht heißt, dass Nike nicht noch Raum für Verbesserungen findet:

Sehr schön. Ich habe das Gefühl, dass stylishe Biosensoren uns 2012 noch öfters begegnen werden.

    • #Nike
    • #Gadgets
    • #Gamification
    • #Sensoren
  • 1 year ago (21.Jan.2012)
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Zwei Wochen mit dem N9

Nach zwei Wochen bin ich inzwischen nur noch begeistert von dem N9. Es ist einfach so … elegant. Es liegt großartig in der Hand und ist traumhaft einfach zu benutzen. Die Bedienung ist nach den zwei Wochen so intuitiv, dass man nicht mehr denken muss, sondern einfach tut. Nach einer Woche ist es im Grunde “Bedienung via Telepathie”: man denkt an eine Funktion und hat sie gerade ausgeführt. Und wenn es denn einmal kurz ruckelt oder einen warten lässt, stellt man meistens fest, dass man 30 Programme im Hintergrund laufen hat. Dann schließt man kurz ein paar und alles ist wieder alles gewohnt schnell.

Es überstand auch seinen ersten (unfreiwilligen) Aufprall von etwas über Hüfthöhe direkt auf eine Ecke (auf Steinplatten wohlgemerkt) ohne Probleme. Zugegeben hat die Nokia-Hülle etwas abbekommen, aber das Telefon selbst hat nicht einmal einen Kratzer.

Langsam habe ich auch alle Anwendungen zusammen, die ich brauche. Drop N9 bietet Zugang zu meiner Dropbox, File Manager zu den ganzen lokalen Verzeichnissen und Dateien, fMobi für Facebook, 4squick für Foursquare und MusiKloud für SoundCloud. Für Programme, die es für Symbian gibt, aber auf MeeGo noch nicht, gibt es immerhin Alternativen: Sports Tracker nutze ich alternativ zu Wellness Diary und  ProfileMatic entwickelt sich als Ersatz zu meinem geliebten Nokia Situations. Noch warte ich auf einen tauglichen Last.fm Client und gebe die Hoffnung nicht auf mein geliebtes Gravity mal auf MeeGo zu sehen :)

Geschockt hat mich die Tatsache, dass ich plötzlich anfangen wollte mein iPad mit den MeeGo Swipe-Gesten zu bedienen und mich anschließend aufgeregt habe, wie unflexibel und umständlich doch iOS ist. Hätte mir das einer vor drei Wochen gesagt hätte ich ihn ausgelacht.

Mein Kritikpunkt mit dem Akku hat sich erledigt. Zum einen hat sich der Akku inzwischen eingependelt und zum anderen habe ich nach ein wenig experimentieren relativ sparsame Einstellungen gefunden, so dass der Akku nun über einen Tag hält, ohne dass ich mich einschränken muss. Geholfen hat auch das Update zu PR 1.1, bei dem die Verbindung mit Exchange weniger Akku braucht (= effizienter arbeitet).

Hier ein Screenshot nach einem typischen Tag mit dauerhafter Verbindung zu  Twitter und Facebook, Mail und Exchange-Aktualisierung alle 10 Minuten,  ca. 1 Stunde Musik hören (Arbeitsweg hin und zurück), Foursquare, gelegentlichem Surfen und posten von Status-Nachrichten, ca. 30 Minuten telefonieren, Fotos und Sports Tracker:

Eine Sache habe ich jedoch noch gefunden, die mir fehlt: USB On the Go (OTG). Während man an das N8 einfach mal einen USB-Stick hängen konnte geht das nun nicht mehr so einfach. Ja, es ist jammern auf hohem Niveau, aber manchmal ist es einfach nur unheimlich nützlich (zum Beispiel wenn man sein Bahnticket auf dem Handy hat, aber den Ausdruck zu Hause vergessen).

Zusammenfassung: Was für ein Gerät! Das ist kein Alfa, wie ursprünglich behauptet. Das, meine Damen und Herren, ist ein Lotus.

    • #Mobiles
    • #N9
    • #Gadgets
    • #Nokia
  • 1 year ago (13.Nov.2011)
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Nokia N9, MeeGo Harmattan

Als das Nokia N9 mit MeeGo-Betriebssystem auf der Nokia Connection 2011 vorgestellt wurde schlug es einige Wellen: ein sehr aufgeräumte und funktionale Oberfläche, großartiges Hardware-Design und hervorragendes Material brachten Nokia plötzlich ganz nach vorn in die Schlagzeilen.



Auch die jetzt veröffentlichten Design-Guidelines für die MeeGo/Harmattan-Oberfläche sind sehr nice und machen Lust auf mehr.


Und so erscheint es absurd, grotesk und total unverständlich, dass Nokia das N9 in den umsatzstärksten Märkten schlichtweg nicht anbieten wird. Nokia, würdet ihr bitte einfach mein Geld nehmen? Oder bin ich falsch informiert und es geht euch viel zu gut, so dass ihr Kunden loswerden müsst. Absurde Frage eigentlich.

    • #Mobiles
    • #N9
    • #Gadgets
    • #Nokia
  • 1 year ago (6.Jul.2011)
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Zwei Wochen mit dem Nokia N8

Ich hatte die Nachrichten über Nokias N8 bereits seit einiger Zeit verfolgt. Mark hatte schon den Prototyp in der Hand und beschrieb es als ein “media producers dream”. Als es dann in die Läden kam schlich ich eine Woche drum herum (und trieb dabei meine Freunde in den Wahnsinn). Ende vom Lied: ich habe es mitgenommen.

Warum überhaupt noch Nokia?

Die Frage muss man sich inzwischen (zumindest unter Techies) gefallen lassen. Ein iPhone oder ein Android-Gerät sind auf jeden Fall die gebräuchlicheren Geräte, wenn es um neue Smartphones geht. Die neueren Nokia-Geräte waren, zumindest bisher, eher technischer Durchschnitt und deren alterndes Symbian Betriebssystem als eher Touch-untauglich anzusehen.

Meine Treue zu Nokia (nach dem N79 und dem E71) begründet sich durch meine Anforderungen an meine Handys:

  • Ich will eine möglichst lange Akkudauer. Es kann nicht sein, dass ich (wie beim iPhone oder bei den meisten Androiden) mein Telefon jeden Tag (bei normaler Benutzung) aufladen muss.
  • Ich will GPS + Navigation. Und das bitte Offline. iPhone und Android nutzen leider Google Maps basierte Online-Dienste. Offline-Navigation gibt es zwar auch, aber kostenpflichtig. Nokia bietet mit Ovi Maps für ihre Handys kostenlose Offline-Navigation an.
  • Eine ordentliche Kamera, deren Blitz nicht alles flachbügelt und auch ohne Blitz in Räumen noch gute Fotos macht. Fotos sollen leicht und direkt im Netz verfügbar gemacht werden können.
  • Ich will das Handy einfach und ohne weitere Software an beliebige Rechner hängen können, um Daten auszutauschen. Außerdem will ich nicht automatisch an eine Herstellerplattform gebunden werden (Hallo iTunes, hallo Google)

Traditionell sind das Anforderungen, bei denen Nokia-Geräte glänzen. Und angeblich soll die neue Version von Symbian nun nicht mehr ganz so schlimm sein in Verbindung mit Touch-Geräten. Nach ein bischen liebäugeln mit dem C7 wurde es aber dann doch das N8.

Das Nokia N8


Na schön, traditionell muss man Nokias Werbevideos mit Vorsicht genießen, aber im Laden war ich sehr angetan von der UI. Es ist die vertraute Symbian-Oberfläche, aber eben funktioniert sie nun wirklich mit einem Touchscreen (im Gegensatz zu dem N97, sorry). Dazu kommt, dass sich das N8 gut anfühlt. Ok, es sieht aus wie ein kleiner Panzer, ist allerdings leicht, klein und liegt gut in der Hand.

Eins muss einem aber immer klar sein: Das Nokia N8 ist ein Symbian-Handy. Es ist das zur Zeit beste Symbian-Handy auf dem Markt, aber wenn man bisher keinen Zugang zu Nokia-Telefonen gefunden hat, dann überzeugt die neue Version des Betriebssystems bestimmt niemanden zum Umstieg. Wer jedoch Symbian mag, der kommt mit Symbian^3 auf Anhieb zurecht und wird die vielen kleinen Verbesserungen zu schätzen wissen.

Das Telefon an sich ist ein großartiges Stück Hardware mit viel Speicher, einem ordentlichen Display, einer großartigen Kamera und einer tollen Verarbeitung. Die Sprachqualität ist sauber und das Telefon schafft es aus noch so niedrigen Signalstärken noch ein ordentliches Telefonat herauszuholen. Die Verarbeitung ist ebenfalls super: nichts knarzt, es lässt sich nirgendwo eindrücken oder verdrehen. Alles wirkt wertig und stabil - bis auf die Klappe des HDMI-Ausgangs, aber die öffnet man so wie so eher selten.

Also, wie machte es sich denn nun in den vergangenen zwei Wochen?

Reality Check


Nach zwei Wochen in Gebrauch bin ich einigermaßen angetan von dem N8. Vieles gefällt mir, einiges ist unerwartet nett und es gibt nur wenige Dinge, die mir auf die Nerven gehen. Hier im Detail.

The Good:

    • Akkuleistung: Nachdem ich es in der ersten Zeit der Dauernutzung (Konfiguration, Installation von Programmen, sowie dauerndes “Damit Rumspielen”) täglich aufladen musste, hält das N8 bei mir im realen Gebrauch zwischen 2-4 Tage durch. Nach anfänglicher Begeisterung über die 4 Tage machte ich Bekanntschaft mit Mobbler (einem mobilen Last.fm Client). Dauernd Musik über UMTS zu streamen kostet eben Akkuleistung, aber immerhin muss es auch so nur jeden 2. Tag an die Steckdose. Lokale Musik zu hören kostet hingegen kaum Leistung.
    • GPS: Das Handy findet schnell seine aktuelle Position und die Navigation ist gewohnt gut. Mit der neuen Version von Ovi Maps ist die Oberfläche sogar voll auf Touch angepasst. Sehr nice.
    • Kamera: Irgendwo zwischen “ordentlich” und “großartig”. Zum Vergleich: Alle bisherigen Bilder aus meinem Photostream nach dem 15. November sind mit dem N8 gemacht.
    • Connectivity: Extrem gut. Nicht nur, dass sich das Handy (inkl. seiner Speicherkarten) an einem PC einfach als Wechseldatenträger anmeldet, das N8 unterstützt auch USB to Go. Sprich: man kann USB Datenträger direkt an das Handy anschließen. Ansonsten synchronisiert sich das N8 fröhlich mit allen Diensten, Mail-Accounts und Exchange-Servern.

The Nice to Have:

    • Screensaver: Ok, ein Bildschirmschoner auf einem Handy klingt dämlich, aber es ist im Grunde nichts anderes, als ein Statusbildschirm, während das Handy im Standby-Modus ist. Jederzeit Uhrzeit und Datum sehen zu können, ohne das Gerät komplett zu aktivieren zu müssen, ist nett.
    • Mailversand im Hintergrund: Während Symbian S60v3 noch Mails mit einem dedizierten Ladebalken verschickt hat, der dummerweise Modal für die Anwendung war, versendet Symbian^3 Mails immer im Hintergrund, ohne die App zu blockieren.
    • Haptisches Feedback: So ziemlich jedes Touchscreen-Handy nutzt kurze Vibrationen als haptisches Feedback für die Benutzer. Ich finde aber, dass es sich bei keinem anderen Handy so gut anfühlt. Bei der Tastatur fühlt es sich beispielsweise fast so an, als wenn man die Vibrationen genau “unter der Taste” hätte. Wäre es eine Tastatur, dann würde ich sagen, es hat genau den “richtigen Druckpunkt”.

The Bad:

    • Der Browser: Er nervt. Pinch to Zoom ist flaky, Tap to Zoom ungenau, er ist generell langsam und einfach kein Vergleich zu den Browsern beim iPhone oder Android. Zum Glück gibt es Opera Mobile, der nicht ganz so hart saugt.
    • Ovi Store: Der Ovi Store ist kein Vergleich zu dem Apple Store oder Android Market. Es gibt schon Apps für alles Mögliche, aber die UI verhindert oft, dass man diese findet. Mit etwas Geduld kann man sich immerhin alles zusammensuchen, was man braucht - meistens nutzt man dazu aber nicht den Ovi Store.
    • Content Sharing: Beim N79 war es noch so, dass man direkt aus der Foto-App Bilder oder Videos an Social Networks versenden konnte. Das fehlt leider beim N8. Man kann lediglich die Aufnahmen per Email versenden. Dank Posterous reicht mir das, aber wieso man die Funktion wieder entfernt hat verstehe ich so nicht ganz. Alternativ kann man aus der Social-App direkt Fotos und Videos machen und hochladen, diese unterstützt aber nur Facebook und Twitter und nicht mehr Flickr und YouTube. Meh.

Fazit

I like it. Die Hardware und die Verarbeitung ist erstklassig. Was die Software angeht: Wer mit Symbian klar kommt, der wird das N8 gut finden. Wer iPhone / Android gewohnt ist, der wird das Gerät wahrscheinlich immer mal wieder aus Frust gegen die Wand werfen wollen. Man sollte das Gerät also vor dem Kauf lieber einmal ausprobieren.

    • #Mobiles
    • #Handy
    • #N8
    • #Gadgets
    • #Mobil
    • #Nokia
  • 2 years ago (4.Dec.2010)
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