Der AUX-Eingang

  • Archive
  • RSS

BlackBerry Previews Secure Work Space Technology for Third Party Platforms

“The vast majority of smartphones on the market aren’t adequately secure for corporate or government work,” said Robert Enderle, Principal Analyst, Enderle Group.
“Currently BlackBerry Enterprise Service 10 combined with BlackBerry Balance or Secure Work Space has the only volume solution which has been designed from the ground up to provide the security most IT departments require.
With Secure Work Space for iOS and Android devices, we’re extending as many of these features as possible to other platforms, critical in today’s Bring Your Own Device (BYOD) world.”

Clever. Verdammt clever sogar. BlackBerry 10 ist kein Gerät, sondern eine Plattform. Ein Ökosystem, angetrieben von einer Reihe von Backend-Diensten wie den Enterprise Servern, aber auch von Technologien wie QNX.

Hier einfach auf andere Plattformen zu gehen und ihre Lücken mit dem eigenen Ökosystem zu schließen ist ein ganz großer Move. Ich frage mich, was Apple und Google davon halten. Sind sie happy, dass ihnen jemand das Problem mit der Businesstauglichkeit ihrer Geräte löst oder sind sie sauer, weil es eine neue Plattform tut?

    • #blackberry
    • #mobil
    • #apple
    • #google
  • 2 months ago (14.Mar.2013)
  • Comments
  • Permalink
  • Share
    Tweet

QR Codes

Wann immer jemand in unserer Agentur anfängt begeistert von QR Codes zu reden würde ich ihn am liebsten sanft aber bestimmt in eine ruhige Ecke ziehen und anschließend mit den Ergebnissen der letzten Kampagnen mit QR Codes konfrontieren. Meistens wird erst noch versucht zu argumentieren, aber irgendwann folgt Resignation.

Ja, die Dinger funktionieren in Asien. In Europa allerdings interessieren QR Codes niemanden wirklich, selbst wenn die Zielgruppe ein iPhone oder Android hat. Davon mal abgesehen, dass QR Codes einfach in den meisten Fällen völlig falsch eingesetzt werden.

Rettet die Kätzchen. Danke.

(Video via enative Blog)

    • #Mobiles
    • #Mobil
    • #Rant
    • #Marketing
  • 1 year ago (25.Jan.2012)
  • Comments
  • Permalink
  • Share
    Tweet

The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore

Das wurde auch Zeit, dass es jemand mal richtig macht:

The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore iPad App Trailer from Moonbot Studios on Vimeo.



Ein tolles Buch, welches für sich alleine stehen kann, ein schöner Animationsfilm, viele versteckte Kleinigkeiten - alles in einem und das alles, ohne dass etwas aufgezwungen wirkt. Es lädt immer zum lesen, anschauen, spielen und entdecken ein. Und was gibt es schöneres für ein (Kinder-)Buch?
    • #Digital Publishing
    • #Mobil
    • #iPad
  • 1 year ago (12.Jul.2011)
  • Comments
  • Permalink
  • Share
    Tweet

Google+, erster Eindruck

Google+ ist da. Google hat mal wieder einen neuen Versuch gestartet ein Social Network zu erschaffen (nach Orkut, Lively, Buzz und Wave). Im Grunde war klar, dass Google nicht aufhören wird Social Networks zu erschaffen, bis eins wirklich funktioniert. Immerhin ist ihnen bewusst, dass ihre langfristige Zukunft davon abhängt. Wer will schon ewig von Algorithmen abhängig sein?


Google+ positioniert sich dabei gegen einige bereits existierende Dienste. Von dem 700 Mio Nutzer-Elefant Facebook über Twitter bis hin zu Skype sind eigentlich alle üblichen Verdächtigen dabei. Man möge mir also verzeihen, wenn ich diese hier und da zu einem Vergleich heranziehe.


Die ersten paar Klicks


Google+ wirkt zu jedem Zeitpunkt aufgeräumt: Frisch, modern, Web2.0. Es ist ein erfrischender Rückblick, als Google noch für simple Interfaces stand und ein einfaches Suchfeld noch als Revolution galt. Alles aktualisiert sich selbstständig, die Oberfläche reagiert schnell auf Eingaben und alles ist auf direkte Interaktion ausgelegt. Sehr nice.

Das Gefühl es mit einem Facebook-Clone mit Google-Theme zu tun zu haben weicht schnell einem: “Oh, ach so, das ist wesentlich angenehmer”. Nicht nur das Interface an sich ist schneller, ich habe subjektiv das Gefühl Dinge auch schneller tun zu können.

Schließlich stellte sich schnell das Gefühl ein alles schon gesehen zu haben, gefolgt von dem Eindruck um Features betrogen worden zu sein. Wieso kennt Sparks nicht meine Google Reader-Liste? Wieso kennt Google+ zwar meine Google Contacts, aber ordnet diese nicht automatisch nach deren Tags, die ich in Contacts vergeben habe (als Circles)? Wozu habe ich ein Google Profile, wenn Google+ es nicht übernimmt? Wieso kann ich Google Docs nicht wirklich in Google+ ziehen? Wieso ist Google Maps und Latitdue nicht bereits integriert? Wieso habe ich keine Events via Google Calendar? Das ist wohl der Fluch, dass Google alles als Beta bezeichnet: Man ist gewohnt alles voll funktional vorzufinden, auch wenn Beta draufsteht. Dieses mal ist es eben anders.

Web vs. Offline


Von den Inhalten her scheint Google+ mehr Wert auf das Web und die Online-Umgebung der Teilnehmer zu legen. Alles lässt sich leicht aus dem Web in G+ ziehen und Sparks wirkt so sehr wie ein Feed-Reader, dass ich mich frage, wo die Google Reader-Integration bleibt. Facebook scheint im Gegensatz dazu persönlicher und mehr fokussiert auf die Abbildung der Offline-Umgebung der Teilnehmer. Selbst Twitter versucht sich durch die Positionsangabe an reale Orte zu binden. Diesen Unterschied merkt auch Sixtus an, ich bin mir meinerseits jedoch nicht sicher, ob das für ein soziales Netzwerk wirklich sinnvoll ist. Es erscheint mir logischer, dass sich ein soziales Netzwerk, welches sich im Kern um Menschen und deren Interaktion mit der Welt dreht, eher an der Offline-Welt orientiert oder Beiträge zumindest darin zu verankern sucht.

Ähnlich verblüfft war ich, dass Google nicht mit mehr Mobile aufwartet. Gerade mal eine Android-App und ein mehr oder weniger funktionales Webinterface? Zunächst dachte ich, dass sich Google da durch den Verzicht auf eine native iOS-App einiges entgehen lässt, aber scheinbar liege ich da falsch. Uncool finde ich trotzdem, dass die Webapp weder mit Opera Mobile noch mit dem nativen Symbian-Browser funktioniert. Die Meldung, dass ich auf Chrome, Mozilla, Safari oder Internet Explorer umsteigen soll, bringt mir da leider gar nichts. Also wird mir im Moment leider verwehrt von meinem Offline-Umfeld (unterwegs) schnell in mein Online-Umfeld (mobiles Web) zu springen. Schade.

Kreise ziehen


Ich verstehe Circles bzw. was Google versucht mit Circles zu erreichen. Ich bin immer noch der Meinung, dass soziale Interaktion etwas komplizierter ist, als sich Mark Zuckerberg das (nach außen hin) vorstellt. Ich verstehe, dass wir mehr Möglichkeiten brauchen unsere Nachrichten gezielter zu verteilen und zu kontrollieren. “You should be in control who sees your posts” ist ein heheres Ziel, aber ich bin mir nicht sicher, ob Circles hier wirklich die Antwort ist.

Will ich wirklich als Benutzer immer und überall unterscheiden welche meiner Kreise gerade welches Foto, Text, Link, Inhalt, Kommentar empfangen soll? Und ist mir als Benutzer wirklich jederzeit der Unterschied zwischen “Meine Kreise” und “Öffentlich” bewusst? Natürlich ist das alles nur eine Frage der Gewöhnung, doch ich glaube nicht, dass Circles hier wirklich für mehr “Sicherheit” bei der Trennung zwischen einzelnen Kreisen sorgt und nach wie vor das Zeug für einige Plusfails hat.

Dazu kommt, dass ich mir nicht sicher bin, wie hart ich Kreise eigentlich trennen will. Das führt dazu, dass ich das Feature eher als Behinderung, statt als Nutzen sehe - und zwar bei jedem abgesendeten Post.

Ich denke Circles werden früher oder später wesentlich spontaner benutzt als auf den ersten Blick vermutet. Im Moment sind es die üblichen, relativ statischen Kategorien: “Freunde”, “Bekannte” und so weiter. Ich denke es werden schnell neue, sehr dynamische Gruppen hinzukommen: “Leute auf der Lift-Konferenz 2011”, “Leute aus Darmstadt”, “Leute, denen ich auf Konzerten begegnet bin”, “Leute, die gerade mit mir in München unterwegs sind”. Und das wird wiederum sehr spannend in Verbindung mit Huddles.

Circles macht hier einen wichtigen Schritt in eine Richtung, der zumindest einmal zeigt, dass sich Plattformen Gedanken über das Thema machen. In so fern ist das Feature schon ein Gewinner, auch wenn es meiner Meinung nach noch Feinarbeit benötigt.

Sonst noch


Hangouts sind für mich eins der Killerfeatures von Google+. Wenn jetzt nicht einige Skype-Manager vor Wut Office-Möbel durch die Gegend geworfen haben, dann haben sie das Feature nicht verstanden. Und ich nehme mal an jetzt hat es Facebook sehr eilig da was mit Skype auf die Beine zu stellen.

Huddles konnte ich leider noch nicht testen, halte ich aber für eine gute Idee. Insbesondere in Verbindung mit den dynamischen Circles, kann man so schnell Informationen, Termine und Ideen mit Leuten gleichen Interessen oder an dem gleichen Ort austauschen. Zum Beispiel, wenn ihr auf einer Konferenz seid und euch mit anderen Teilnehmern kurz abstimmen wollt, wo ihr nach dem Event essen gehen wollt. Ich persönlich hasse das Feature schon jetzt wie die Pest. Aber hauptsächlich, weil es verdammt ähnlich zu einem meiner geplanten Sideprojects ist :)

Was wird Google+ denn nun?


Google+ wird bleiben. Allein das ist schon einmal ein Erfolg für Google, da manch andere der oben erwähnten Social-Versuche nicht einmal 6 Monate online waren.

Google+ wird Facebook erst einmal nicht überflüssig machen, dazu fehlen die entsprechenden Mehrwerte.  Im Grunde ist es ganz einfach: damit ich meinen Hauptfokus von Facebook wegbewege muss ein neues Social Network nicht mich überzeugen, sondern alle meine Freunde. Und die sehen einfach keinen Grund zu wechseln. Natürlich wird Google+ hier nachbessern, wie auch Facebook sich weiter entwickeln wird.

Spannender als die Frage, ob nun Facebook oder Google+ gewinnen wird, ist die Frage, ob wir inzwischen schon so weit sind, dass mehrere große Social Networks gleicher Ausrichtung parallel existieren können. Also ein Facebook mit 500 Mio Nutzern und ein Google+ mit 500 Mio Nutzern. Wie würde die Kommunikation zwischen solchen Netzwerken aussehen? Wie ein Austausch von Währungen (Facebook Credits zu Google Cashout und umgekehrt)? Wie würde ein Umzug aussehen? Haben wir irgendwann in diesen Netzwerken virtuelle Staatsbürgerschaften?

Insofern begrüße ich Google+ als einen weiteren Schritt in Richtung Science Fiction, die wir alle selbst mitgestalten.

    • #Google
    • #Social
    • #Mobil
    • #Web2.0
    • #Web
  • 1 year ago (3.Jul.2011)
  • Comments
  • Permalink
  • Share
    Tweet

Nokia Push Snowboarding

Ihr erinnert euch noch an den Post über Epic Mix? Zitat:

Und als Technischer Projektmanager, ob man nicht Skier und Boards mit Sensoren pimpen kann, um Geschwindigkeit, Abfahrt und Tricks noch genauer tracken zu können.

Da war ich wohl nicht der einzige. Nice one, Nokia.



    • #Mobiles
    • #Mobil
    • #Konzepte
    • #Sensoren
    • #Snowboarding
    • #Nokia
    • #Burton
  • 2 years ago (10.Jan.2011)
  • Comments
  • Permalink
  • Share
    Tweet

Zwei Wochen mit dem Nokia N8

Ich hatte die Nachrichten über Nokias N8 bereits seit einiger Zeit verfolgt. Mark hatte schon den Prototyp in der Hand und beschrieb es als ein “media producers dream”. Als es dann in die Läden kam schlich ich eine Woche drum herum (und trieb dabei meine Freunde in den Wahnsinn). Ende vom Lied: ich habe es mitgenommen.

Warum überhaupt noch Nokia?

Die Frage muss man sich inzwischen (zumindest unter Techies) gefallen lassen. Ein iPhone oder ein Android-Gerät sind auf jeden Fall die gebräuchlicheren Geräte, wenn es um neue Smartphones geht. Die neueren Nokia-Geräte waren, zumindest bisher, eher technischer Durchschnitt und deren alterndes Symbian Betriebssystem als eher Touch-untauglich anzusehen.

Meine Treue zu Nokia (nach dem N79 und dem E71) begründet sich durch meine Anforderungen an meine Handys:

  • Ich will eine möglichst lange Akkudauer. Es kann nicht sein, dass ich (wie beim iPhone oder bei den meisten Androiden) mein Telefon jeden Tag (bei normaler Benutzung) aufladen muss.
  • Ich will GPS + Navigation. Und das bitte Offline. iPhone und Android nutzen leider Google Maps basierte Online-Dienste. Offline-Navigation gibt es zwar auch, aber kostenpflichtig. Nokia bietet mit Ovi Maps für ihre Handys kostenlose Offline-Navigation an.
  • Eine ordentliche Kamera, deren Blitz nicht alles flachbügelt und auch ohne Blitz in Räumen noch gute Fotos macht. Fotos sollen leicht und direkt im Netz verfügbar gemacht werden können.
  • Ich will das Handy einfach und ohne weitere Software an beliebige Rechner hängen können, um Daten auszutauschen. Außerdem will ich nicht automatisch an eine Herstellerplattform gebunden werden (Hallo iTunes, hallo Google)

Traditionell sind das Anforderungen, bei denen Nokia-Geräte glänzen. Und angeblich soll die neue Version von Symbian nun nicht mehr ganz so schlimm sein in Verbindung mit Touch-Geräten. Nach ein bischen liebäugeln mit dem C7 wurde es aber dann doch das N8.

Das Nokia N8


Na schön, traditionell muss man Nokias Werbevideos mit Vorsicht genießen, aber im Laden war ich sehr angetan von der UI. Es ist die vertraute Symbian-Oberfläche, aber eben funktioniert sie nun wirklich mit einem Touchscreen (im Gegensatz zu dem N97, sorry). Dazu kommt, dass sich das N8 gut anfühlt. Ok, es sieht aus wie ein kleiner Panzer, ist allerdings leicht, klein und liegt gut in der Hand.

Eins muss einem aber immer klar sein: Das Nokia N8 ist ein Symbian-Handy. Es ist das zur Zeit beste Symbian-Handy auf dem Markt, aber wenn man bisher keinen Zugang zu Nokia-Telefonen gefunden hat, dann überzeugt die neue Version des Betriebssystems bestimmt niemanden zum Umstieg. Wer jedoch Symbian mag, der kommt mit Symbian^3 auf Anhieb zurecht und wird die vielen kleinen Verbesserungen zu schätzen wissen.

Das Telefon an sich ist ein großartiges Stück Hardware mit viel Speicher, einem ordentlichen Display, einer großartigen Kamera und einer tollen Verarbeitung. Die Sprachqualität ist sauber und das Telefon schafft es aus noch so niedrigen Signalstärken noch ein ordentliches Telefonat herauszuholen. Die Verarbeitung ist ebenfalls super: nichts knarzt, es lässt sich nirgendwo eindrücken oder verdrehen. Alles wirkt wertig und stabil - bis auf die Klappe des HDMI-Ausgangs, aber die öffnet man so wie so eher selten.

Also, wie machte es sich denn nun in den vergangenen zwei Wochen?

Reality Check


Nach zwei Wochen in Gebrauch bin ich einigermaßen angetan von dem N8. Vieles gefällt mir, einiges ist unerwartet nett und es gibt nur wenige Dinge, die mir auf die Nerven gehen. Hier im Detail.

The Good:

    • Akkuleistung: Nachdem ich es in der ersten Zeit der Dauernutzung (Konfiguration, Installation von Programmen, sowie dauerndes “Damit Rumspielen”) täglich aufladen musste, hält das N8 bei mir im realen Gebrauch zwischen 2-4 Tage durch. Nach anfänglicher Begeisterung über die 4 Tage machte ich Bekanntschaft mit Mobbler (einem mobilen Last.fm Client). Dauernd Musik über UMTS zu streamen kostet eben Akkuleistung, aber immerhin muss es auch so nur jeden 2. Tag an die Steckdose. Lokale Musik zu hören kostet hingegen kaum Leistung.
    • GPS: Das Handy findet schnell seine aktuelle Position und die Navigation ist gewohnt gut. Mit der neuen Version von Ovi Maps ist die Oberfläche sogar voll auf Touch angepasst. Sehr nice.
    • Kamera: Irgendwo zwischen “ordentlich” und “großartig”. Zum Vergleich: Alle bisherigen Bilder aus meinem Photostream nach dem 15. November sind mit dem N8 gemacht.
    • Connectivity: Extrem gut. Nicht nur, dass sich das Handy (inkl. seiner Speicherkarten) an einem PC einfach als Wechseldatenträger anmeldet, das N8 unterstützt auch USB to Go. Sprich: man kann USB Datenträger direkt an das Handy anschließen. Ansonsten synchronisiert sich das N8 fröhlich mit allen Diensten, Mail-Accounts und Exchange-Servern.

The Nice to Have:

    • Screensaver: Ok, ein Bildschirmschoner auf einem Handy klingt dämlich, aber es ist im Grunde nichts anderes, als ein Statusbildschirm, während das Handy im Standby-Modus ist. Jederzeit Uhrzeit und Datum sehen zu können, ohne das Gerät komplett zu aktivieren zu müssen, ist nett.
    • Mailversand im Hintergrund: Während Symbian S60v3 noch Mails mit einem dedizierten Ladebalken verschickt hat, der dummerweise Modal für die Anwendung war, versendet Symbian^3 Mails immer im Hintergrund, ohne die App zu blockieren.
    • Haptisches Feedback: So ziemlich jedes Touchscreen-Handy nutzt kurze Vibrationen als haptisches Feedback für die Benutzer. Ich finde aber, dass es sich bei keinem anderen Handy so gut anfühlt. Bei der Tastatur fühlt es sich beispielsweise fast so an, als wenn man die Vibrationen genau “unter der Taste” hätte. Wäre es eine Tastatur, dann würde ich sagen, es hat genau den “richtigen Druckpunkt”.

The Bad:

    • Der Browser: Er nervt. Pinch to Zoom ist flaky, Tap to Zoom ungenau, er ist generell langsam und einfach kein Vergleich zu den Browsern beim iPhone oder Android. Zum Glück gibt es Opera Mobile, der nicht ganz so hart saugt.
    • Ovi Store: Der Ovi Store ist kein Vergleich zu dem Apple Store oder Android Market. Es gibt schon Apps für alles Mögliche, aber die UI verhindert oft, dass man diese findet. Mit etwas Geduld kann man sich immerhin alles zusammensuchen, was man braucht - meistens nutzt man dazu aber nicht den Ovi Store.
    • Content Sharing: Beim N79 war es noch so, dass man direkt aus der Foto-App Bilder oder Videos an Social Networks versenden konnte. Das fehlt leider beim N8. Man kann lediglich die Aufnahmen per Email versenden. Dank Posterous reicht mir das, aber wieso man die Funktion wieder entfernt hat verstehe ich so nicht ganz. Alternativ kann man aus der Social-App direkt Fotos und Videos machen und hochladen, diese unterstützt aber nur Facebook und Twitter und nicht mehr Flickr und YouTube. Meh.

Fazit

I like it. Die Hardware und die Verarbeitung ist erstklassig. Was die Software angeht: Wer mit Symbian klar kommt, der wird das N8 gut finden. Wer iPhone / Android gewohnt ist, der wird das Gerät wahrscheinlich immer mal wieder aus Frust gegen die Wand werfen wollen. Man sollte das Gerät also vor dem Kauf lieber einmal ausprobieren.

    • #Mobiles
    • #Handy
    • #N8
    • #Gadgets
    • #Mobil
    • #Nokia
  • 2 years ago (4.Dec.2010)
  • Comments
  • Permalink
  • Share
    Tweet

About

Avatar Dies ist der Blog von Dirk Songür. Hier geht es um Themen wie Kommunikation, Interaktion, Communities und Communitymanagement, Digital Publishing, das Web und was mir sonst gerade durch den Kopf geht.

Pages

  • Über mich
  • Über den Blog

Me, Elsewhere

  • @dirksonguer on Twitter
  • Facebook Profile
  • dirksonguer on Youtube
  • dirksonguer on Flickr
  • dirksonguer on Last.fm
  • dirksonguer on Foursquare

Twitter

loading tweets…

  • RSS
  • Random
  • Archive
  • Mobile

Effector Theme by Carlo Franco.

Powered by Tumblr