Und nochmal BlackBerry. Genauer gesagt QNX, die aber BlackBerry gehören.
Das Interessante ist: Fast alle Technologien in ihrem Video zu dem Auto der Zukunft gibt es bereits: Motion und Voice Control, die Bildschirme und die Materialien. Man müsste sie nur in einem funktionierendem System zusammenschnüren. QNX ist auf einem guten Weg.
Was Albumatic hier tut ist interessant. Natürlich wird es weiterhin diese zentralen Monolithen von Social Networks geben (aka Facebook, Google+), aber es werden in Zukunft um diese Monolithen herum viele kleinere Netzwerke geben, die sich einzelnen, spezifischen Nischen widmen. Das können entweder Themen sein (wie hier: Fotoalben), Personengruppen (typisch: professionelle Netzwerke), Beziehungen zwischen Personen (siehe hier) oder auch ein Kontext (zum Beispiel Ort, Zeit etc).
Was mich zu der Antwort einer anderen Frage bringt:
Q: “Wann kommt der Facebook-Killer?”
A: “Es entstehen gerade hunderte davon. Nur wird es anders sein, als man sich das vorstellt”
Übersetzt: Die Monolithen werden zu den Ökosystemen, den Betriebssystemen für die ganzen Nischenplattformen. Interessanterweise spielen hier potentiell noch wesentlich mehr Spieler mit als nur Facebook und Google.
Ok, BlackBerry, der Ball liegt bei euch. Im Moment seid ihr mit 5% Marktanteil noch auf Platz 3 der mobilen Ökosysteme, aber das ist keine Position, auf der man sich ausruhen kann. Entsprechend radikal ist auch die neue Version des BlackBerry OS.
Auf den ersten (und zweiten) Blick sieht BlackBerry 10 sehr interessant aus. Im Grunde wie das System, das Jolla hätte bringen sollen: Eine moderne gestenbasierte UI, ausgelegt auf die Bedienung mit einem Daumen und ohne physikalische Buttons.
Die Tastatur ist BlackBerry-typisch ein zentrales Element. Peek und der Hub sehen aus wie Weiterentwicklungen der Swipe UI. Daumen hoch, das wurde Zeit, nachdem Nokia die Patterns selbst nicht mehr verwenden wollte.
Hier noch zwei interessante Artikel von The Verge und TechCrunch (inklusive Hands-on Video) zu BB 10.
Ich mag Marko Ahtisaari, den Verantwortlichen für das Design von Nokia.
Zum ersten Mal habe ich ihn bei der Vorstellung des N9 bewusst wahrgenommen. Was er sagt ist bisher immer gut und richtig. Wie er es sagt ist bisher nie rechthaberisch oder übersäht mit Superlativen. Er hat Visionen für die Interaktion von Mensch und Technologie und trägt diese mit seiner eigenen, zurückhaltenden Begeisterung und Liebe vor. Like.
Chirp ist ziemlich clever. Genau genommen habe ich das Prinzip so seit den Zeiten von Datasetten oder Modems nicht mehr gesehen. Ein schönes Beispiel, wie alte Technologien wiederentdeckt werden.
Musings on Mobile Software: Nokia's Downward Spiral
A few weeks after the fateful Feb ‘11 announcements I wrote about “What Happened to Nokia”, it got picked up by some fairly big tech news sites and 10s of thousands of people read (or at least visited, it was a pretty long blog) what I had to say.
Now that the Windows Phone strategy is not…
Microsoft Surface
Abgesehen von dem Problem mit dem Namen finde ich das Microsoft Surface sehr interessant.
Auf den ersten Blick ist es jedoch nur begrenzt eine Kampfansage Richtung iPad. Es ist vielmehr ein Schlag in Richtung Ultrabooks und MacBook Air. Denn wozu sollte jemand mit einem Surface noch eins brauchen? Es wird spannend zu sehen, wie sich Windows 8 darauf anfühlt.
Make it look good
Es war einmal ein Betriebssystem für Smartphones namens Maemo. Dieses wurde von Nokia entwickelt als moderner Nachfolger von Symbian. Eingesetzt wurde Maemo nur in einem Handy: dem N900, erschienen in 2009.
Nach der Vorstellung tat sich Nokia mit Intel zusammen, um gemeinsam das Projekt voran zu treiben. Dazu wurden zwei bereits bestehende Projekte zusammengelegt: Maemo von Nokia und Moblin von Intel. Der neue Name war MeeGo.
MeeGo wurde in ebenfalls nur einem erhältlichen Telefon eingesetzt: dem Nokia N9 (und dem nicht erhältlichen N950).
Gleichzeitig mit dem Erscheinen hat Nokia allerdings angekündigt die Arbeit an MeeGo einzustellen und sich auf Windows Phone 7 zu konzentrieren. Kurz darauf kündigte Intel an, das Projekt nun mit Samsung weiter zu entwickeln. Der neue Name: Tizen.
Nun ist nach einigen Monaten Entwicklungszeit ein Video aufgetaucht, das einen ersten Blick auf die Benutzeroberfläche von Tizen bietet.
Intel? Samsung? Da geht aber nochmal die UX- und die Design-Abteilung drüber, oder? Ein OS, welches die schlechtesten UI-Elemente von Android und Symbian vereint braucht irgendwie niemand mehr.
Aktuelles Sideproject
Wie man sieht zieht gerade etwas anderes meine Aufmerksamkeit auf sich, so dass mal wieder kaum Zeit für den Blog bleibt. In diesem Fall aber ist es relativ sichtbar, was mich beschäftigt, nämlich in Form des N9 Development Blogs.
Wer Interesse hat sich bezüglich MeeGo, QML oder Symbian-Entwicklung auszutauschen, kann das gerne da tun.
Dann mal bis später..