Soweit dazu. Schritt für Schritt werden wir unsere Sensororgane erweitern oder gleich ganz austauschen. Besser, schneller, anders, Synaestesisten.
Doch, das werde ich. Ich werde es dir ermöglichen dein Leben mit deinen Freunden und Bekannten zu teilen. Ich werde es ihnen ermöglichen einfach und mühelos mit dir in Kontakt zu treten. Ich werde die Welt mit dir verbinden, so dass du sie immer bei dir hast. Ich will, dass du deine Umgehung besser und einfacher wahrnehmen kannst. Ich will dir die Welt neu zu Füßen legen.
Was die Einrichtung deiner Mails angeht: Ok, da helfe ich dir jetzt schnell, im Wissen, dass wir Techies das selbst so kompliziert verbaut haben. Entschuldigung, aber das ist so gewachsen und hatte damals vor Jahrzehnten seinen Grund. Aber in der Zwischenzeit arbeite ich daran diesen Unsinn abzuschaffen und die digitale Welt so zu gestalten, dass sie einfach nur funktioniert.
Deal?
The Google Glass feature no one is talking about
Just think: if a million Google Glasses go out into the world and start storing audio and video of the world around them, the scope of Google search suddenly gets much, much bigger, and that search index will include you. Let me paint a picture. Ten years from now, someone, some company, or some organization, takes an interest in you, wants to know if you’ve ever said anything they consider offensive, or threatening, or just includes a mention of a certain word or phrase they find interesting. A single search query within Google’s cloud – whether initiated by a publicly available search, or a federal subpoena, or anything in between – will instantly bring up documentation of every word you’ve ever spoken within earshot of a Google Glass device.
This is the discussion we should have about Google Glass. The tech community, by all rights, should be leading this discussion. Yet most techies today are still chattering about whether they’ll look cool wearing the device.
Wir (als Menschen und als Gesellschaft) sind erbärmlich schlecht darin die Konsequenzen von Technologie abzuschätzen (siehe auch: Statistik). Mark Hurst lenkt die Diskussion über Google Glass-artige Technologien wieder in die richtige Richtung.
Google Glass ist ein erster Schritt, keine Ankunft
Google Glass ist für unsere Vision einer tatsächlich für uns sichtbaren erweiterten Realität in etwa das, was ein Fujutsu Stylistic für unsere Vision eines handlichen Tablets war: Ein erster Schritt.

Google weiß das und lässt sich entsprechend viel Zeit Glass tatsächlich zu veröffentlichen. Die allgemeine Reaktion wird unweigerlich sein: “Meh” und die erste Generation von Glass wird zunächst an den Köpfen und in vielen Fällen kurze Zeit später den Schubladen von wenigen Early Adoptern zu sehen sein.
Aber es ist auch nur der erste Schritt.
Was diese Gruppe da vorhat klingt zwar nach einer guten Idee, die wird aber verdeckt durch die schlechte Implementation und Präsentation.
- Wenn ich ein Smartphone dabei habe, welches mich auf die Existenz dieser “Phone Booth” aufmerksam macht, dann habe ich bereits ein Telefon. Also ist eine “Phone Booth” an sich schon einmal irrelevant für mich.
- Wenn ich ein Smartphone habe, dann brauche ich auch keine Wegbeschreibung, da ich die auf meinem Telefon bereits habe. Und zwar wesentlich besser und effizienter via einer Auswahl von Apps für unterschiedliche Transportmöglichkeiten.
- Ich will auch nicht damit meine Park-Tickets bezahlen, denn ich will bestimmt nicht auf großen, öffentlilchen Touchscreens meine Passwörter eingeben. Und wenn ich mein Telefon in Verbindung mit dem System nutzen soll, dann kann ich auch gleich eine App auf meinem Telefon nehmen.
- Wenn diese Gruppe glaubt, dass kreative Leute ihren Content hochladen sollten, würde ich sie gerne an die durchaus sehr kreativen Leute von 4chan verweisen. Nur damit sie einen Eindruck bekommen, was sie damit eigentlich sagen.
Und doch: Ein solches Konzept ist interessant unter dem Gesichtspunkt was wir über uns und unsere Städte lernen können. Wie wir mit ihnen Interagieren und uns in ihnen bewegen.
Wir haben ja vielleicht eine Idee, wer unsere Zielgruppe ist und wie Nutzer unsere Plattformen und Technologien einsetzen sollen, aber die Wahrheit ist: Sie machen immer noch tollere Dinge, als wir sie uns jemals vorstellen könnten.
Bei dem Video denke ich nur an Leute, die sich bei einem Stromausfall die Haare raufen, weil sie ihren Schlüssel leider in dem sicheren Haus gelassen haben.
Anders gesagt: Es ist eine gute Idee Dinge in seinem Haus (oder generell in seiner Umgebung) mit mehr Intelligenz (oder zumindest mehr Regeln) auszustatten. Solange aber Strom verschwinden und Software fehlerhaft sein kann, ist es ebenfalls eine gute Idee sich nicht abhängig davon zu machen.
Mit dem Strom schwimmen
In der aktuellen Wired UK ist ein Booklet mit den aktuell angesagtesten Startups. Darunter auch PowerKiss. Hier kurz ihre Idee:
Die Grundlage ist gut. Die Generation, die sich mit Smartphones, Tablets und anderen Gadgets durch den Alltag bewegt, hat zunächst einmal zwei “Grundbedürfnisse” (was ihre Geräte angeht): “Always on” und “Always connected”. An Always connected wurde in den letzten Jahren viel getan. Viele Cafes, Bahnhöfe, Flughäfen und so weiter bieten kostenfreies WLAN (oder mit versteckten Kosten) und selbst die mobilen Datentarife an sich sind sehr billig geworden. Das Problem ist, dass dies a) mehr Ansprüche an die Akkus der Geräte stellt und b) die Entwicklung der Akkus nicht mit unseren Erwartungen mithalten.
Die logische Entwicklung ist also Strom für die Geräte ebenfalls einfach zur Verfügung zu stellen. Sei es als bezahlter oder kostenfreier Service.
Das bringt mich nun zu PowerKiss. Auch wenn ich mit der grundsätzlichen Überlegung mitgehe, finde ich das Produkt von ihnen Unsinn. as Problem ist, dass es die Vorraussetzung “einfach” nicht erfüllt - weder für die Betreiber, noch für die Nutzer. Als Betreiber brauche ich ein teures Spezialgerät und muss trotzdem noch an meinen Möbeln herumbohren. Als Anwender brauche ich ein weiteres Dongly Thing, welches ich anschaffen und dabei haben muss. Im Grunde tut es für beide das hier:

Na schön, das ist natürlich nicht so stylish und (inzwischen) etwas übertrieben. Eigentlich sollte ein aktiver USB-Hub auf jedem Tisch völlig reichen. Verbindungskabel hat man meistens so wie so dabei und am Tresen der Bar / Cafe / Service Point könnte man die sicherlich auch erwerben / mieten / leihen. Billiger für den Anbieter und einfacher für die Kunden.
Wer macht es vor?
Musings on Mobile Software: Nokia's Downward Spiral
A few weeks after the fateful Feb ‘11 announcements I wrote about “What Happened to Nokia”, it got picked up by some fairly big tech news sites and 10s of thousands of people read (or at least visited, it was a pretty long blog) what I had to say.
Now that the Windows Phone strategy is not…
Tracy Anderson again
Das hier ist technisch ja ganz nett, aber im Grunde ist es wieder einmal nur ein Tracy Anderson Workout.
Oh bitte, wirklich?
